Erfolgreiche Kidical Mass in Altenessen

 

Kinder demonstrieren in Altenessen für sichere Radwege

 

Platz da für die nächste Generation! Am vergangenen Samstag fuhren 122 Kinder, Eltern, Großeltern und Unterstützer*innen rund 10 Kilometer auf ihren Rädern erstmalig durch Altenessen.

 

Bei feinstem Spätsommerwetter und mit guter Laune, Seifenblasen, Ballons, Musik und Geklingel hatten sich 122 Teilnehmer*innen aufs Rad geschwungen, um zu zeigen, dass auch Kinder am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Kinder müssen und wollen sich gern bewegen! Als Erwachsene*r konnte man oft nur staunen, wie begeistert und ausdauernd die Kleinen schon mithalten. © Jörg Greiwe

Sie fordern sichere Radwege für Kinder,  denn junge Menschen wollen selbstständig sein und haben ein Recht auf die Erfahrung, sich frei in ihrer Stadt bewegen zu können. Bei der Kidical Mass bekamen alle einen Vorgeschmack davon, wie sich das anfühlen könnte. Die Verkehrswende braucht eine Fahrrad-Generation! 

Bei feinstem Spätsommerwetter und mit guter Laune, Seifenblasen, Ballons, Musik und Geklingel hatten sich 122 Teilnehmer*innen aufs Rad geschwungen, um zu zeigen, dass auch Kinder am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Kinder müssen und wollen sich gern bewegen! Als Erwachsene*r konnte man oft nur staunen, wie begeistert und ausdauernd die Kleinen schon mithalten.

Über drei Zubringerrouten mit Sammelpunkten in Holsterhausen, der Grünen Mitte, Kray, Steele und Katernberg hatten sich schon vorab Gruppen gefunden und die Anreise zum Startpunkt im Kaiser-Wilhelm-Park gemeinsam absolviert. Am Start waren viele selbstgemalte Plakate an den den Rädern, von Laufrad bis Lastenrad, zu sehen. Die Botschaften: “Elterntaxi 2.0”, “Kinder brauchen sichere Radwege”, “Fahrrad vor”, “Kinder aufs Rad”. 

 

Dann ging es pünktlich um 14:00 Uhr auf die ca. 10 Kilometer lange Strecke, die die Essener Polizei für die Kidical Mass freihielt. So hieß es endlich sichere und freie Fahrt für die Kinder der Stadt. Gemeinsam fuhr die Demo über die Altenessener Straße bis zum S-Bahnhof und dann in einer Kurve nach Norden entlang der Gladbecker Straße. Über die Vogelheimer Straße ging es durch Altenessens Mitte und dann über den Karlsplatz und unter der A42 entlang bis zum nördlichsten Punkt der Tour. Über Heßler- und Emscherstraße führte dann ein weiter Bogen zurück zum Startpunkt. Hier wurde die Demo offiziell und unter lautem Beifall beendet. Auch die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und der Disziplin aller Beteiligten. Die verschiedenen Gruppen konnten dann noch den Nachmittag auf den Wiesen und Spielplätzen im Kaiser-Wilhelm-Park ausklingen lassen. 

Nach drei Ausgaben in 2021 geht die Kidical Mass Essen nun in die Winterpause. Im nächsten Jahr werden die Straßen erneut an mehreren Terminen von den Kindern erobert werden. Vorschläge, welche Stadtteile dann besucht werden sollen, nimmt die Kidical Mass bereits sehr gerne auf Social Media entgegen.

https://essen.adfc.de/neuigkeit/erfolgreiche-kidical-mass-in-altenessen

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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