"Ladepäuschen": Pause machen und Akku aufladen
Kostenlose E-Bike-Ladestellen fördern nachhaltige Mobilität und Radtourismus in Essen

Wer mit dem E-Bike in Essen unterwegs ist, kann künftig an immer mehr Orten kostenlos den Akku aufladen und dabei eine kleine Pause einlegen. Mit dem Projekt "Ladepäuschen" baut die Stadt Essen das Angebot für Radfahrende weiter aus und setzt einen zusätzlichen Impuls für nachhaltige Mobilität und den Radtourismus.
Wie funktionieren die "Ladepäuschen"?
Gastronomiebetriebe und Einzelhandel, Wohnungsbaugesellschaften, Kirchen, Unternehmen und weitere Einrichtungen können sich an dem Projekt beteiligen. Ein "Ladepäuschen"-Aufkleber signalisiert Radfahrenden, dass sie dort das E-Bike kostenlos aufladen können. Voraussetzung ist lediglich eine öffentlich zugängliche Steckdose. Das passende Ladegerät bringen die Radfahrenden selbst mit. Betriebe und Einrichtungen können auf diese Weise ihr Engagement für umweltfreundliche Mobilität sichtbar machen und neue Kundinnen*Kunden beziehungsweise Besucher*innen gewinnen.
Wo gibt es Ladepunkte?
Damit E-Bike-Nutzende ihre Touren entsprechend planen können, sind die teilnehmenden "Ladepäuschen" in einer digitalen Karte des Regionalverbands Ruhr (RVR) auf Basis von OpenStreetMap verzeichnet. Die Übersicht macht die Ladeangebote online und überregional sichtbar und ermöglicht es Radfahrenden, passende Ladepausen entlang ihrer Route zu finden. Zur digitalen "Ladepäuschen"-Karte des RVR geht es unter www.rvr.ruhr/themen/mobilitaet/das-ladepaeuschen .
Mitmachen und Ladepäuschen anbieten
Unternehmen und Institutionen in Essen, die ebenfalls ein öffentliches "Ladepäuschen" einrichten möchten, können sich an die Grüne Hauptstadt Agentur (GHA) der Stadt Essen wenden. Die GHA stellt den Aufkleber kostenfrei zur Verfügung und unterstützt mit der Eintragung in die digitale Karte. Interessierte können sich per E-Mail an mobilitaet [at] gha.essen.de wenden. Weitere Informationen sowie eine Anleitung zur Eintragung in die digitale Karte gibt es auf www.essen.de/ladepaeuschen.
Zum Hintergrund
Das Projekt "Ladepäuschen" wurde erstmals vom Kreis Unna, der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) und den zehn kreisangehörigen Kommunen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2023 ins Leben gerufen.
Beim Mobilitätspreis NRW 2023 hat das Projekt in Unna den 4. Platz belegt.
Im Kreis Unna haben sich bereits über 100 Betriebe dem Projekt angeschlossen. Auch in Dortmund wird das Projekt durch den ADFC vorangetrieben.
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