Stadt plant Förderantrag für Anbindung der Innenstadt an RS1 und Berneradweg
Vorbehaltlich der notwendigen Zustimmung des Rates der Stadt Essen plant die Stadtverwaltung Essen sich mit der Projektidee zur Radanbindung der Innenstadt an den RS 1 und des Berneradwegs an dem Förderaufruf zu beteiligen.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert mit dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus 2022" investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, sehr hoher fachlicher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial. Das bundesweite Gesamtvolumen des Programms beträgt 50 Millionen Euro.
Vorbehaltlich der notwendigen Zustimmung des Rates der Stadt Essen plant die Stadtverwaltung Essen sich mit der Projektidee zur Radanbindung der Innenstadt an den RS 1 und des Berneradwegs an dem Förderaufruf zu beteiligen. Die Idee verfolgt einerseits, die Essener Innenstadt von der Rottstraße aus nach Norden über den Rheinischen Platz sowie andererseits den Berneradweg nach Süden über die Blumenfeldstraße hinweg über verbindende Brückenbauwerke direkt an den geplanten Verlauf des RS 1 in Höhe des Eltingviertels anzubinden. Hiermit soll perspektivisch nicht nur die Erreichbarkeit des Eltingviertels, sondern auch eine deutlich verbesserte und einfachere Anbindung der Essener Innenstadt per Rad ermöglicht werden.
Für den Förderaufruf 2022, welcher in zwei Phasen gegliedert ist, soll daher zunächst eine Projektskizze eingereicht werden. Sofern das Projekt anschließend ausgewählt wird, sollen in der zweiten Phase Planungsmittel für eine Radanbindung der Innenstadt an den RS 1 und den Berneradweg beantragt werden. Für die erste Phase – und damit die grundsätzliche Teilnahme am Förderaufruf – ist ein formeller Beschluss des Rates der Stadt Essen nötig. Dieser soll voraussichtlich am 26. November gefällt werden. Für die zweite Phase ist dann eine erneute Beteiligung der politischen Gremien vorgesehen.
Anm. der Redaktion:
Die Idee ist nicht neu, schon seit Jahren liegen für den "Grünzug Bernetal" Pläne in der Schublade bei Grün & Gruga. Unklar sind neben der noch fehlenden Zustimmung des Rates auch noch die tatsächlichen Realisierungsmöglichkeiten. Sollte beispielsweise die Emschergenossenschaft weiterhin für diese Streckenführung an einer Offenlegung der Berne arbeiten, so dürfte der verbleibende Platz kaum für aktuell nötige Wegebreiten ausreichend sein. Eine solche Offenlegung ist aber durchaus Teil der bereits 2014 beschlossenen Zukunftsinitiative (ZI) "Wasser in der Stadt von morgen" Auch ist sicherlich noch die Zustimmung des RWE mit seinem direkt anschliessenden neuem Campus an der Altenessener Straße notwendig.
Informationen zum "Grünzug Bernetal" sind in der blauen Box verlinkt.

