Stadtwerke Essen als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet

 

Glückwünsche zur Verleihung auch vom Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Kufen

 

Als Vertreter der Stadt Essen gratulieren der Oberbürgermeister Thomas Kufen (2. v.l.) und die Umwelt- und Verkehrsdezernentin Simone Raskob (5. v.l.) den Stadtwerken Essen zur Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Von der Grüne Hauptstadtagentur gibt es obendrein auch noch einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Das Geld kommt der Fahrradinitiative der Stadtwerke Essen zu Gute. Andreas K. Bittner (4. v.l.) vom ADFC-Bundesverband übergibt die Silber-Auszeichnung an Lars Martin Klieve (1. v.l.) Vorstand der Stadtwerke Essen und Nelly Winterscheid (3. v.l.), Teammitglied im GreenLab der Stadtwerke Essen. © Stadtwerke Essen / Peter Wieler

Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Nun wurden die Stadtwerke Essen für die betriebliche Fahrradfreundlichkeit ausgezeichnet und konnten sich das begehrte Siegel in Silber sichern. Andreas K. Bittner, Auditor und Berater beim ADFC-Bundesverband, übergibt die Urkunde und gratuliert: „Die Stadtwerke Essen fördern den Radverkehr mit vielen ver­schiedenen Maßnahmen. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Es stärkt unter anderem die Mitarbeiterbindung, das Teamgefühl und die eigenen Nachhaltigkeitsziele.“ Bei der Preisver­leihung mit dabei war auch Thomas Kufen, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Essen.

Mit den Stadtwerken Essen dürfen wir ein weiteres städtisches Unternehmen zum Kreis der Fahrradfreundlichen Arbeitgeber in Essen zählen. Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung in „SILBER“!“. Das Thema passt genau in die Zeit. Die Stadt Essen investiert in den Ausbau des Radwegenetzes. Mit den vorhandenen Freizeitrouten sind wir in Essen sehr gut aufgestellt. Jetzt verbessern wir die Fahrradinfrastruktur auch auf den Haupt- und Nebenrouten, um dem Alltagsverkehr gerecht zu werden. Wenn wir nicht nur mehr für bessere Radverbindungen in Essen tun, sondern Arbeitgeber den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad ausdrücklich unterstützen, dann entscheiden sich zukünftig sicher noch mehr Menschen, das Auto auch mal stehen zu lassen.

 

Als Vertreter der Stadt Essen gratulieren der Oberbürgermeister Thomas Kufen (2. v.l.) und die Umwelt- und Verkehrsdezernentin Simone Raskob (5. v.l.) den Stadtwerken Essen zur Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Von der Grüne Hauptstadtagentur gibt es obendrein auch noch einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Das Geld kommt der Fahrradinitiative der Stadtwerke Essen zu Gute. Andreas K. Bittner (4. v.l.) vom ADFC-Bundesverband übergibt die SilberAuszeichnung an Lars Martin Klieve (1. v.l.) Vorstand der Stadtwerke Essen und Nelly Winterscheid (3. v.l.), Teammitglied im GreenLab der Stadtwerke Essen. © Stadtwerke Essen / Peter Wieler
Von l. n. r. Oberbürgermeister Thomas Kufen, Lars Martin Klieve Vorstand Stadtwerke Essen, Nelly Winterscheid Teammitglied im GreenLab Stadtwerke Essen, Simone Raskob Umwelt- und Verkehrsdezernentin, Andreas K. Bittner ADFC-Bundesverband. © Stadtwerke Essen / Peter Wieler

 

Bereits viele fahrradfreundliche Projekte umgesetzt

Im Oktober hat ein Auditor des ADFC die fahrradfreundlichen Maßnahmen direkt vor Ort geprüft. Im Anschluss erfolgte dann die Erteilung des Siegels „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Diese Auszeichnung gilt für die kom­menden drei Jahre. Das Unternehmen konnte unter anderem mit über­dachten Fahrradstellplätzen, umfangreichen Reparaturmöglichkeiten und attraktiven Leasingangeboten für Fahrräder punkten. Doch diese umfang­reichen Maßnahmen waren erst der Anfang, erklärt das Projektteam aus Nelly Christiane Winterscheid und Genc Binqe: „Wir haben unzählige Ideen für die Zukunft. Am liebsten möchten wir natürlich möglichst viele Kolle­ginnen und Kollegen für das Fahrradfahren begeistern und uns in drei Jahren die Gold-Zertifizierung sichern.“ 

Förderung durch Projektbüro Grüne Hauptstadt und Essener Wirtschaftsförderung

Wie wichtig das Thema Mobilität in der heutigen Zeit ist, zeigt sich auch daran, dass viele Akteure ihre Kräfte bündeln und aktiv neue Mobilitäts­ansätze unterstützen. Simone Raskob, Umwelt- und Verkehrsdezernentin der Stadt Essen dazu: „Jeder Bürger der auf sein Fahrrad umsteigt, ist ein Gewinn für unsere Stadt. Sich umweltfreundlich fortzubewegen wird in den nächsten Jahren immer mehr Raum einnehmen. Das wollen wir aktiv unterstützen.“ Für die weitere Umsetzung fahrradfreundlicher Möglichkeiten ist die großzügige Förderprämie der Grünen Hauptstadt Essen sehr willkommen. Die Unter­stützung in Höhe von 1.000 Euro setzen die Stadtwerke Essen direkt für neue Maßnahmen ein. Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen, erklärt: „Die Fahrradfreundlichkeit ist ein zentraler Baustein unserer Mitarbeiterinitiative „GreenLab“, deren Ziel es ist, Ansätze für den Klima- und Umweltschutz im Unternehmen zu erarbeiten. Die umgesetzten Projekte sind schon ein erster wichtiger Schritt. Es ist uns aber ein dringendes Anliegen, auf diesem Gebiet noch besser zu werden und weitere Projekte umzusetzen.“ Für die Mitglieder des 2019 gegründeten GreenLab stehen dementsprechend noch viele weitere Projekte an, um die Stadtwerke Essen immer fahrrad- und klimafreundlicher aufzustellen. 

Ein Plus für Gesundheit und Umweltschutz

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines fahrradfreundlichen Unter­nehmens hat es gleich mehrere Vorteile aufs Rad umzusteigen. Radpendler können schon auf dem Weg zum Arbeitsplatz effizient gegen Bewegungs­mangel vorbeugen. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage – und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Pluspunkte, die auch die beiden Projektleiter hervorheben: „Die radfah­renden Kollegen fühlen sich fitter und ausgeglichener. Frische Luft und Bewegung auf dem Weg ins Unternehmen bieten den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag.“

----------------------------------------------------

Haben Sie auch Interesse an einer Zertifizierung? Sprechen oder schreiben Sie uns gerne an.

https://essen.adfc.de/neuigkeit/stadtwerke-essen-als-fahrradfreundlicher-arbeitgeber-ausgezeichnet

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt