Was Radler:innen gerne lesen: das Fahrradbuch des Jahres 2022

 

In vier Kategorien haben die radelnden Mitglieder des Netzwerks „The Wriders’ Club“ die besten Fahrradbücher des Jahres 2022 gewählt.

 

Die Preisträger des Jahres 2022 © TWC über pd-f

Die Content-Kreator:innen vom Netzwerk „The Wriders’ Club“ (kurz: TWC) haben ihre Lieblingsfahrradbücher des Jahres gekürt. Diesmal standen zum ersten Mal auch zwei selbst geschriebene Exemplare aus dem TWC-Kosmos zur Auswahl: Jule Schumachers „How to survive als Radfahrer“ und Thomas Terbecks „Lieblingstouren Ruhrgebiet – Unterwegs auf ungewöhnlichen Radrouten“. Die Favoriten und die Nominierten bieten zudem eine wunderbare Inspiration für alle, die noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken für velophile Lieblingsmenschen (oder für sich selbst) sind.
 
Auch 2022 standen wieder 20 deutschsprachige Bücher mit dem Themenschwerpunkt Fahrrad zur Auswahl, die in diesem Jahr erschienen sind. Die TWC-Mitglieder haben in vier Kategorien ihre Stimme abgegeben.
 
Im Bereich Radkultur & Bildband spiegelt sich etwa mit dem nominierten Buch „Tour de Rad – Unterwegs auf den legendärsten Bikepackingrouten der Welt“ (Robert Klanten, Laura Allsop und Stefan Amato, gestalten Verlag) der Bikepacking-Trend wider. Zum Favorit der Kategorie wurde Hannah Ross’ „Revolutions – Wie Frauen auf dem Fahrrad die Welt veränderten“ (Mairisch Verlag) gewählt. 

In der Kategorie Reise & Route hat sich TWC-Blogger Thomas Terbeck mit „Lieblingstouren Ruhrgebiet – Unterwegs auf ungewöhnlichen Radrouten“ (Klartext Verlag) nach vorn katapultiert und liegt damit u. a. vor dem Fahrradjournalisten Tim Farin und dessen Buch „Die ultimative Rennrad-Bucket-List. 50 Dinge, die du erlebt haben musst“ (Bruckmann Verlag). In der Kategorie Roman & Biografie wurde das Buch „How to survive als Radfahrer“ von TWC-Bloggerin Jule Schumacher als Favorit gewählt. In der Kategorie Service, Technik & Sport liegt „Zum Teufel mit der Flamme Rouge“ von Jürgen Löhle und Karsten Migels (Delius Klasing Verlag) vorn.
 
Es ist bereits das sechste Mal, dass die TWC-Content-Kreator:innen ihre Lieblingsfahrradbücher wählten.

Das sind die Sieger 2022:

 

 

Kategorie Radkultur & Bildband © Carolin Rauen (www.mairisch.de)

Kategorie Radkultur & Bildband
Hannah Ross: Revolutions – Wie Frauen auf dem Fahrrad die Welt veränderten
Verlag: Mairisch
ISBN: 978-3-948722-14-2
Preis: 24 Euro

Darum geht’s: Die Geschichte des Fahrrads aus weiblicher Perspektive. Hannah Ross
beleuchtet das Fahrrad als „feministische Freiheitsmaschine“ in einem wunderschön
gestalteten Sachbuch.

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Kategorie Reise & Route © Klartext Verlag

Kategorie Reise & Route
Thomas Terbeck: Lieblingstouren Ruhrgebiet – Unterwegs auf ungewöhnlichen Radrouten
Verlag: Klartext
ISBN: 978-3-8375-2458-1
Preis: 18,95 Euro (auch vorrätig beim ADFC Essen)

Darum geht’s: Thomas Terbeck, alias Biking Tom vom gleichnamigen Blog, kennt den Pott wie
seine Westentasche und zeigt die besten Strecken in seinem Heimatrevier.

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Kategorie Roman & Biografie © Verlag: Schwarzkopf

Kategorie Roman & Biografie
Juliane Schumacher: How to survive als Radfahrer
Verlag: Schwarzkopf
ISBN: 978-3-86265-640-0
Preis: 9,99 Euro (auch in der Bibliothek des ADFC Essen)

Darum geht’s: Bloggerin Juliane Schumacher (www.radelmaedchen.de) macht mit ihrem Buch
Radfahrenden und allen, die es werden wollen, (noch mehr) Lust aufs Fahrradfahren und gibt
dabei zahlreiche Tipps aus ihrem Radel-Alltag.

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Kategorie Service, Technik & Sport © Verlag: Delius Klasing

Kategorie Service, Technik & Sport
Jürgen Löhle, Karsten Migels: Zum Teufel mit der Flamme Rouge
Verlag: Delius Klasing
ISBN: 978-3-667-12358-9
Preis: 19,90 Euro

Darum geht’s: Ein Muss für Tour-de-France-Fans! Die beiden Sportjournalisten und
langjährigen Tourberichterstatter berichten, wie es hinter den Kulissen des größten und
wichtigsten Radrennens der Welt aussieht.

Link


https://essen.adfc.de/neuigkeit/was-radlerinnen-gerne-lesen-das-fahrradbuch-des-jahres-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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