Weitere Umleitungen und Sperrungen aufgrund von Arbeiten am Emscher-Weg
Emschergenossenschaft und Stadt Gelsenkirchen verbessern den Radwanderweg zwischen Nordsternpark und Holzbach, auch Essener Stadtgebiet betroffen.

Mit gleich mehreren Maßnahmen verbessert die Emschergenossenschaft gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen ab Ende Dezember den Emscher-Weg. Unter anderem werden 1,1 Kilometer des beliebten Radwanderweges asphaltiert, um den Fahrkomfort zu erhöhen. Darüber hinaus werden Lücken in der Wegeführung geschlossen. Die Arbeiten dauern bis zirka Oktober 2026. In dieser Zeit kommt es stellenweise zu Umleitungen und Sperrungen. Weitere Informationen hierzu gibt es auf radrouten.eglv.de. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis bei etwaigen Beeinträchtigungen gebeten.
Während der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 soll der Emscher-Weg als rund 100 Kilometer langer Radwanderweg, der mitten durch die Region führt, eine zentrale Verbindungsachse der Nahmobilität darstellen. So wird auch der Zukunftsgarten im Gelsenkirchener Nordsternpark über den Emscher-Weg optimal mit dem Fahrrad und zu Fuß erreichbar sein. Im Vorfeld der IGA verbessern daher die Emschergenossenschaft und die Stadt Gelsenkirchen einzelne Wegabschnitte entlang des Emscher-Flusses.
Im Bereich des Nordsternparks werden 1,1 Kilometer des Emscher-Weges asphaltiert, um den Abrollkomfort zu verbessern. Diese Trasse schließt an den bereits asphaltierten Wegeabschnitt auf Essener Stadtgebiet an. Der Gesamtabschnitt von zirka 1,7 Kilometer wird anschließend mit einer hellen Absplittung versehen. Diese Maßnahme ist optisch ansprechend und hat ökologische Vorteile, da sich der Weg im Sommer – im Gegensatz zu einer Schwarzdecke – weniger aufheizt. Asphalt bedeutet gegenüber einer wassergebundenen Wegedecke auch einen deutlich geringeren Unterhaltungsaufwand. Niederschlagswasser kann über eine Bankette am Wege-Seitenstreifen direkt ins Grundwasser versickern.
Anbindung an den Kanaluferweg
Ein weiterer Baustein der gemeinsamen Maßnahme von Emschergenossenschaft und Stadt Gelsenkirchen ist die Anbindung an den Kanaluferweg des Rhein-Herne-Kanals. Im Bereich der Doppelbogenbrücke im Nordsternpark erfolgt ein Lückenschluss in der Trasse, der eine deutlich kürzere Anbindung auf die Brücke zum Amphitheater ermöglicht.
Weitere Optimierungsmaßnahmen finden zwischen der Willy-Brandt-Allee und der Brücke über den Holzbach statt, um die Emscher in diesem Abschnitt besser erlebbar zu machen. Die Holzbachmündung als ökologisch wertvolles Gebiet soll an dieser Stelle geschützt werden, weswegen der Lückenschluss hier als wassergebundene Wegedecke – ohne Asphaltierung –durchgeführt wird.
Die Gesamtfertigstellung der genannten Maßnahmen, mit denen die Nahmobilität an der Emscher erheblich gefördert wird, ist für Ende Oktober 2026 geplant. Investiert werden rund 890.000 Euro. Über das Förderprogramm „Stadt & Land“ werden bis zu 80 Prozent der Baukosten vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Bezirksregierung Münster getragen.
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