RS1: Gehölzarbeiten für Vermessung auf Gleisanlagen im Essener Nordviertel

 

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr beginnt in dieser Woche mit vorbereitenden Arbeiten für die Planung der Trasse des Radschnellwegs Ruhr (RS1) entlang der Gleisanlagen im Essener Nordviertel.

 

Bahndamm im Eltingviertel © ADFC Essen / Jörg Brinkmann

In einem ersten Schritt müssen einzelne Bäume und Sträucher nördlich des Betriebsgeländes der Firma Evonik-Goldschmidt entfernt werden, um eine genaue Vermessung des Geländes zu ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Vermessung werden Grundlage für die Planung einer Verlegung des Gleisanschlusses der Firma und der Trasse des RS1.

Betroffen ist ein Gelände von insgesamt etwa 4.000 Quadratmetern, auf dem Bäume und Gehölze in möglichst geringem Umfang entfernt werden. Um den Eingriff in den Pflanzenbestand und die Störung der dort lebenden Tiere zu minimieren, erfolgt eine Umweltbaubegleitung. Eine artenschutzrechtliche Kartierung hat bereits im Vorfeld stattgefunden, dabei wurden weder Amphibien noch Brutvögel festgestellt. Da ein Teil der Gleisanlagen von Gütertransporten genutzt wird, müssen die Rodungsarbeiten unter besonderer Vorsicht und mit umfangreichen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Kommentar:

Nachdem es fast genau ein Jahr nichts neues seitens Stadt Essen und dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen - Straßen.NRW zum Radschnellweg Ruhr - RS1 auf Essener Gebiet gab, fängt der Landesbetrieb nun zumindest mit der Rodung und Vermessung im Eltingviertel an. Aber wann geht es tatsächlich mit dem Rad weiter auf dem RS1? Bereits bei der Öffentlichkeitsbeteiligung im November 2017 konnte man keine konkrete Prognose abgeben, aber die Bauzeit des RS1 in Essen wurde inkl. der Änderung an den Bahnanlagen und Instandsetzung aller Bauwerke und Errichtung des Bauwerks über die Gladbecker Str. auf ca. 3 Jahre geschätzt.

 

https://essen.adfc.de/neuigkeit/rs1-gehoelzarbeiten-fuer-vermessung-auf-gleisanlagen-im-essener-nordviertel

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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